zurück zum Anfang
Das Schicksal jüdischer Familien in Borken (Westf.) und Gemen zur Zeit des Nationalsozialismus - Ein Schülerprojekt

Zur Lage Borkens und Einführung in seine jüdische Geschichte
 

Zu den Biographien

 
Zur Projektbeschreibung
 
Zum Arbeitskreis jüdisches Leben
 
Literatur / Links / Glossar
 
Kontakt / Impressum
 

 

Das Projekt

Kurzprojektvorstellung - Schüleräußerungen zum Projekt - verwendete Arbeitsblätter


Kurzvorstellung des Projekts

Ausgehend von dem Wunsch die Erinnerung an die Nazi-Herrschaft und ihre Opfer wach zu halten haben im Schuljahr 2004/05 die Klassen 10b und 10d des Gymnasiums Remigianum sowie die 10c der Nünning Realschule und die Klasse 10 der Montessori Gesamtschule (insgesamt 110 Schülerinnen und Schüler) Biographien ehemaliger jüdischer Mitbürger Borkens und Gemens erstellt.
Die Ausgangsidee, an authentischen Orten die sogenannten Stolpersteine des Künstlers Günter Demnig zu verlegen, wurde nach einigen Bedenken aus dem "Arbeitskreis jüdisches Leben in Borken und Gemen" zunächst zurückgestellt. Stattdessen haben sich die Schüler/innen vorrangig der Aufgabe gewidmet, Informationen über ehemalige jüdische Mitbürger zu sammeln und Kurzbiographien zu erstellen. Die ca. 30 ehemaligen jüdischen Familien aus Borken und Gemen wurden unter den beteiligten Klassen aufgeteilt, innerhalb der Klassen wurden Gruppen gebildet, die jeweils zu einer bestimmten Familie gearbeitet haben.

Bei ihren Recherchen wurden die Schülerinnen und Schüler sowie die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer vom "Arbeitskreis Jüdisches Leben in Borken und Gemen", vom Heimatverein Gemen und von Herrn Dr. Fasse, dem Leiter des Stadtarchivs Borken, unterstützt und begleitet. Mechtild Schöneberg und Carla und Erika Pick, Mitglieder des "Arbeitskreises Jüdisches Leben in Borken und Gemen" haben mit vielen Schülergruppen Gespräche geführt und ihnen wertvolles Material zur Verfügung gestellt. Einige Schüler/innen haben auch Zeitzeugen und ehemalige Nachbarn befragt sowie Kontakt zu den Nachfahren aufgenommen.

Mit diesem Projekt ist auch die Hoffnung verbunden die Arbeit des "Arbeitskreises Jüdisches Leben in Borken und Gemen", die mit ihren zahlreichen Recherchen und Kontakten zu den Hinterbliebenen und Nachfahren der ehemaligen jüdischen Mitbürger einen vorbildlichen Beitrag zur Stadtgeschichte darstellt, einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Christoph Buss, Annette Grümer-Weyers, Kira Hartmann, Haidrun Lügger, Mechtild Schöneberg, Bernadette Schröder, Hartmut Schlüter-Müller, André Steffans