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Das Schicksal jüdischer Familien in Borken (Westf.) und Gemen zur Zeit des Nationalsozialismus - Ein Schülerprojekt

Zur Lage Borkens und Einführung in seine jüdische Geschichte
 

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Das Projekt

Kurzprojektvorstellung - Schüleräußerungen zum Projekt - verwendete Arbeitsblätter


Schülermeinungen über das Projekt (ohne Anspruch auf Repräsentativität)

 „Im Großen und Ganzen hat uns das Projekt einen sehr guten Einblick in die damalige Zeit und die Probleme der jüdischen Mitbürger gegeben. Allerdings war es für unsere Gruppe sehr schwierig zu forschen, da alle persönlichen Daten der und sehr viel Wissen über die Familie Humberg vernichtet wurden. Es ist schockierend, dass eine ganze Familie vernichtet und selbst unschuldige Kinder in der damaligen Zeit gequält wurden.“ (Eva-Maria Weßing, Viola Beßeling, Milena Grömping, Carolin Schweer)

“Dieses Projekt hat uns dabei geholfen größeres Verständnis für die damalige Zeit aufbauen zu können. Zwar wussten wir schon vorher viel über die Situation der Juden in der Zeit des NS, doch durch das nähere Kennen lernen einer bestimmten jüdischen Familie gelangte die schwierige Situation der Juden uns näher ins Bewusstsein. Erst recht durch die tiefgreifende Schilderung der Geschwister Pik. Normalerweise hört man nur Zahlen und Fakten, doch so ist es schwer vorstellbar, dass jeden dieses Schicksal (hätte er zu dieser Zeit gelebt) hätte treffen können. Wir hatten vor dem Projekt nicht darüber nachgedacht, dass auch hier in Borken Juden harte Schicksalsschläge erleiden mussten.“ (Franzis Borggreve, Anna Corzillius, Julia Hahn, Judith Schlatjan)

„Die Idee de Projektes ist sehr gut und eine interessante Abwechslung vom Geschichtsunterricht. Das Problem dabei ist allerdings, dass manche Gruppen sehr an Informationsmangel litten, andere Gruppen aber fast schon zu viele Informationen hatten, so dass man nichts zusätzliches mehr selbst herausfinden konnte.“ (Laura Artmann, Karin Sonnenschein, Anneke Söpper, Verena Wüst)

„Die Arbeit am Thema „Auf jüdischen Spuren in Borken und Gemen“ hat uns im Allgemeinen gefallen. Es war zunächst nicht leicht an vertiefende Informationen zu kommen, doch zum Schluss wurde es doch noch spannend. Wir konnten frei arbeiten und uns die Aufgaben selbst stellen. Da die meisten Zeitzeugen nicht mehr leben, weggezogen sind oder auch nicht mehr viel wissen, war es nicht so leicht an Kontaktpersonen zu kommen. Im Allgemeinen denken wir, dass es gut war, dieses Thema jetzt zu bearbeiten, da in einigen Jahren noch weniger Zeitzeugen leben werden und es immer schwerer sein wird, an Informationen zu kommen, die zum Verständnis der damaligen Geschehnisse beitragen.“ (Gregor Czimmek, Niklas Heimfarth)

“Jeder sollte an diesem Thema interessiert sein und offen darüber reden, damit so etwas wie der Holocaust nicht noch einmal passiert.” (Leonie Ebert, Ella Blumentrath, Hanna Scherwinski)

„Für uns ist es unvorstellbar, dass eine ganze Familie, bis auf zwei Personen, ermordet wird und dass so etwas dort stattfinden konnte, wo wir heute leben. Heute erinnert (fast) nichts mehr daran, dass die Familie hier mal gelebt hat und zu Gemen  „dazugehörte“, denn alle Spuren haben sich verloren und es war nicht möglich, Kontakt zu den Familienmitgliedern aufzunehmen.“ (Mona Lisa Ridder, Malte Grotendorst)

“Uns fällt es außerordentlich schwer, uns in die Geschichte einer jüdischen Familie hineinzuversetzen und das große Leid, auch wenn es schon ein oder zwei Generationen zurückliegt, nachzuempfinden.“ (Uli Krewerth, Clara Müller)

„Die Arbeit am Thema hat uns Spaß gemacht. Es ist ja auch sehr wichtig darüber zu reden, nur ist es auch schade, dass manche nicht reden wollen und dass es heutzutage nicht mehr so viele Zeitzeugen gibt. Unsere Arbeit ist sicherlich noch lückenhaft, aber wir hoffen, dass wir mit unserer Arbeit anderen in der Zukunft geschichtlich helfen können.“ (Patrick Yilmaz, Kang Ueno)