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Das Schicksal jüdischer Familien in Borken (Westf.) und Gemen zur Zeit des Nationalsozialismus - Ein Schülerprojekt

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Arbeitskreis "Jüdisches Leben in Borken und Gemen"

Wir über uns - Feste im Jahreskreis - Judaica-Sammlung - Liste der jüdischen Opfer der Stadt Borken - Jüdische Geschichte der Stadt Borken - Erinnerung an Herbert Jonas


Wir über uns

Wir, Carla und Erika Pick, Maria Wolters-Höyng, Thomas Ridder und Mechtild Schöneberg sind aktive Mitglieder des Arbeitskreises "Jüdisches Leben in Borken und Gemen". 1988 haben wir uns zusammengefunden, um den Besuch von über 40 Personen aus Israel, USA und den Niederlanden vorzubereiten. Die Stadt Borken hatte diese ehemaligen Bürger eingeladen, gemeinsam an die 50. Wiederkehr der Pogromnacht am 9. November 1938 zu erinnern.

Damals wurde uns deutlich, dass der Kontakt in die Borkener Schulen von großer Bedeutung ist und es muss auf jeden Fall fortgeführt werden.
In diesem Bestreben wurden wir von allen Überlebenden unterstützt, die uns mit Schriftstücken, Schilderungen ihrer Schicksale und mit Jüdischen Ritualgegenständen versorgten. Aus den losen Kontakten zu unseren Besuchern entwickelten sich Freundschaften, die seit damals anhalten.

So unterstützt konnten wir zwei Bücher herausbringen:

Eine weitere Veröffentlichung, die sich u.a. mit den Fluchtgeschichten der Borkener jüdischen Glaubens beschäftigt ist in Planung.

Wir vermitteln weiterhin Kontakte zu den Schulen bei Besuchen aus Israel oder USA. Dazu bieten wir eine Sammlung von jüdischen Ritualgegenständen an, die gegen eine Entleihgebühr Interessierten deutlich macht, wie Juden ihre Religion im Alltag leben.

Abbildung: Die Mitglieder des Arbeitskreises (v.li.) Carla Pick, Maria Wolters, Erika Pick, dahinter Mechtild Schöneberg und Thomas Ridder bei der Präsentation der Judaica-Sammlung und Vorstellung der Neuauflage "Mappe Jüdische Religion" am 2.2.02 im Katharina-von-Bora Haus, Borken

Ein weiteres Standbein unseres Arbeitskreises ist die Sammlung von Materialien und Schriftstücken, die an die lange Geschichte der Juden in Borken erinnern. Neben Briefen, mündlichen Schilderungen oder Interviews sind vor allem die Fotos zu erwähnen, die unser Bestreben Geschichte sichtbar werden zu lassen, besonders verdeutlichen.

Außerdem wird der Briefkontakt zu den Bekannten groß geschrieben. Hier wandern dann die neuesten Nachrichten aus Borken im Tausch gegen Nachrichten von unseren Freunden hin und her.

Für unsere Bemühungen sind wir schon zweimal ausgezeichnet worden. Im Dezember 1994 erhielten wir die Julius-Ambrunn-Medaille, und Januar 2003 wurden Carla und Erika Pick aus unserem Kreis für ihre Arbeit um die jüdische Geschichte, Kultur und überlieferte Zeugnisse der Gemeinde Borken und Gemen ausgezeichnet.

für den Inhalt dieser Seite ist der Arbeitskreis "Jüdisches Leben in Borken und Gemen" (schoeneberg-borken@t-online.de) verantwortlich