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Anschlussdeich zurück

Deich zwischen dem Hauptdeich am Rand eines Flusses und dem Sperrwerk, also die Verbindung des Sperrwerks mit dem "eigentlichen" Deich.

Drehsegmenttor zurück

Ein Tor, bestehend aus einem im Durchschnitt halbkreisförmigen Element, das drehbar ist. Im geöffneten Zustand liegt das Element am Boden, man kann darüber fahren. Im geschlossenen Zustand ist das Element gedreht und verschließt die Öffnung.

Drempel zurück

Im Schleusen- und Wasserstraßenbau ist ein Drempel eine Schwelle. Beim Emssperrwerk ist das demnach eine Betonplatte, die den Grund der Ems abdeckt und ihn damit im Bereich des Sperrwerks komplett eben macht. Im Drempel sind passend zu den Toren Aussparungen etc., so dass die Tore (vor allem das Drehtor der Hauptöffnung) genau in den Drempel passen und die Ems damit möglichst dicht abschließen.

Durchflussquerschnitt zurück

Querschnitt durch den Fluss. Wird der Grund oder die Seite eines Flusses verändert, so ändert sich auch der Querschnitt und damit eventuell auch die Fließgeschwindigkeit, die Fließrichtung etc. des Flusses.

Hauptdeich zurück

Deich, der parallel zur Küste bzw. zum Ufer verläuft, die Hauptlast zu tragen hat und wichtigster Bestandteil des Küstenschutzes ist.

Hubtor zurück

Ein Tor, das dadurch geöffnet wird, dass es angehoben wird.

Klei  

Fetter, zäher Boden, der gut formbar ist gut und lange zusammenhält und ähnlich wie Ton kaum Wasser durchlässt. Klei entsteht aus nacheiszeitliche Meeresablagerungen aus wechselnden Überflutungs- und Verlandungsperioden sowie Ablagerungen der Ems.

Schiffsüberführung zurück

Ein Schiff, das von der Werft zum Meer gebracht werden muss, wird zum Meer überführt. Auch die generelle Fahrt von der Bauwerft zum Ort, wo die Reederei das Schiff übernimmt, wird Überfahrt genannt. Das kann manchmal über sehr weite Strecken über´s Meer gehen. Im Fall Emssperrwerk ist mit der Überführung immer der Weg von Papenburg zum Meer gemeint. Um Gewicht zusparen (und damit Tiefgang) sind die Schiffe in Papenburg noch nicht komplett fertig, sondern werden erst in Eemshaven an der Nordsee komplett fertiggestellt.

Segmentverschluss zurück

Verschluss eines Teils des Sperrwerks, also im Grunde ein Tor.

Sohlsicherung zurück

Sicherung des Flussgrundes (= Sohle), um zu verhindern, dass sich der Fluss immer tiefer eingräbt oder zu den Seiten hin erodiert.

Spundbohlen zurück

Metallbohlen, die nacheinander übereinanderliegend in den Flussgrund gerammt werden, so dass eine Kreis entsteht. Daraus wird das Wasser abgepumpt, so dass man dann auf dem Grund des Flusses arbeiten kann.

Sturmflut zurück

s. Kapitel "Sturmflut"

Tide zurück

An der Nordsee gibt es Gezeiten, also Ebbe und Flut. Ein "Durchgang", also einmal Ebbe und einmal Flut bezeichnet man gemeinsam als eine Tide. Den Unterschied zwischen der Wasserhöhe bei Ebbe und der bei Flut (jeweils im Durchschnitt) bezeichnet man als "Tidenhub". Ein "mittleres Tidenhochwasser" ist der durchschnittliche Wasserstand während der Flut.

Tidedynamik zurück

Die Gezeiten wirken sich unterschiedlich aus und dringen in unterschiedlicher Weise in die einzelnen Bereiche an der Küste vor - je nachdem, wie das Relief bestimmt ist. Hinter einer Insel ist eine Flut anders bemerkbar als am offenen Meer. Durch dei Veränderung des Untergrundes der Ems kann auch die Tidendynamik in diesem Bereich beeinträchtigt werden.

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